DEVILS PLAYGROUND

CHAOTIC DUO

REMEMBER EVERYTHING

UNKNOWN PATHS

Alle Erinnerungen sind fort. Wir sind nur mehr Schatten unserer selbst in einem Land, das niemand von uns kennt. In dieser Welt beherrscht die Herrin alles. Nichts scheint ihren Hunger nach Unterhaltung stillen zu können. Nichts, außer uns. In diesem grausamen neuen Leben, spielt sie mit unseren Gedanken, mit unserer Vergangenheit. Denn die Herrin weiß alles und sie scheut sich nicht davor, es zur ihrer Unterhaltung gegen uns einzusetzen. Wie sollen wir unser Leben zurückbekommen? Wie nur können wir aus diesem Alptraum entkommen? Storyline

Wir machen euren Vierbeinern das Leben schwer! Hyera und Rha.

Whitelist JANUAR 2018

Bitte bis zum 01. Feb. hier melden!
Indistinct ist ein etwas anderes Wolfs-Rollenspiel. Ihr benötigt bei uns nicht mehr als einen Namen und einige wichtige Charakterzüge, denn mehr weiß euer Wolf auch nicht. Wer euer Wolf ist, woher er kommt und was er erlebt hat, dies weiß nur die Herrin und in diesem Fall, die Spielleitung. Und genau dies ist einer der zentralen Spielpunkte bei Indistinct. Um euch als Spielern nicht einige Überraschungen vorweg zu nehmen, habt ihr bei uns nicht die Freiheit, euren Charakter komplett selbst zu gestalten. Stattdessen wächst euer Wissen mit ihm!
Tag 0: Endless Nightmare
Der Nebel ist nicht nur in die Köpfe eingedrungen. Wie eine undurchdringbare Wand verhüllt er die bewaldete Umgebung und macht es schwer, weiter als wenige Meter zu blicken. Die zahlreichen, nicht definierbaren Geräusche und Gerüche machen die Orientierung ebenfalls nicht unbedingt leichter. Dennoch drängt eine säuselnde Stimme in den Ohren zur Eile.

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You know nothing


Vexen



Name
Vexen
Alter
6 Monate
Geschlecht
Weiblich
Angst
Schlangen
Geruch
Flieder
Groesse
52 Zentimeter



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SEE | SIMCA, LYSCA NAHIRA, HROCCA, GRNTH



Unsicher blickte sich Vexen um. Keine Ahnung, wie sie es hierher geschafft hatten, ohne von dem Schatten und aufreißender Erde gefressen zu werden. Ihr Gehör achtete nicht auf den fremden Wolf zu dem sie nun gestoßen waren, konnte nicht einmal sagen, ob es sich um eine Fähe oder um einen Rüden handelte. Viel zu verängstigt war die junge Welpin … Sofort drückte sie sich gegen den hellen Pelz von Moos, welche sanfte und beruhigende Worte für die Kleine übrig hatte. Es war gut, dass sich Vexen im Hintergrund halten konnte, denn die andere Wölfe schienen mit der Situation noch weniger zurecht zu kommen, als die Waldfarbene selbst.
Vexen zuckte mitleidig mit den Ohren, die feuchte Nase dicht im Fell der Moos Wölfin vergraben.
Bist du sicher?”, murmelte die braune Welpin zu der älteren Wölfin empor, die fremde Wölfin nicht aus den Augen lassend. “Ich- ich glaube nicht, dass das …” Sie beendete ihren Satz nicht, konnte es nicht, denn die ältere Fähe ging schon voraus, um sich der kleinen Gruppe zu nähern. Außerdem wollte sie sich von dem angenehmen Moosgeruch auch nicht allzuweit entfernen. Also trottete sie ihr nach, hörte einige Namen und verständnislose Geschichten.
Nahira war der Name der Fähe und es dauerte nicht lang, bis sich zwei Rüden dazu gesellten. Zwei sehr seltsame Vögel, auch wenn Vexen dadurch etwas neugieriger wurde und ihr rasendes Herz für den Moment vergessen konnte. Nach dem Erlebnis von vorhin, wirkte das dunkle Fell nur halb so bedrohlich. Selbst wenn Worte und Gebärden auch hätten angsteinflössend sein können, so war es für die junge Fähe nichts im Vergleich zur fressenden Erde.
Vexen schnippte mit den Ohren. “Bitte nicht streiten.”, ließ sie zart verlautet, da die Stimmung unter den Tieren zu kippen drohte. Ihre Rute verschwand bereits zwischen ihren Hinterläufen. Den Fang schob sie auf Brusthöhe der Moos Wölfin.
Letzten Endes wurde entschieden, dass man aufbrechen sollte und Vexen war eines sofort klar. Sie würde bei Moos und Heideblüte bleiben. Die beiden Fähen hatten sie gefunden, in der größten Gefahr mitgenommen und beschützt. Sie beide waren unwillkürlich zu ihren Eltern geworden. Zwei Mütter, mit denen sie sich beschützt und geborgen fühlte. Vexen blickte in Richtung Heideblüte. “Ich will bei euch bleiben.” Ihr Blick wanderte weiter zu Moos, die noch immer an ihrer Seite stand. “Ich will bei dir bleiben!





06.12.2017 20:15 E-MAIL

You know nothing


Heavan



Name
Heavan
Alter
6 Jahre
Geschlecht
Männlich
Angst
Gefangenschaft
Geruch
Weihrauch
Groesse
64cm



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IM WALD | NÄHE MERLIYON, HYERA & VULTURE






I'm like a soldier coming home for the first time
I dodged a bullet and I walked across a landmine
Oh, I'm still alive



Es hatte gedauert bis er zu sich gekommen war. Es hatte gedauert, bis sein Körper auch darauf gehört hatte, was sein Geist ihm zu vermitteln versuchte. Er war sich nicht sicher, ob er sich den Kopf gestoßen hatte oder ob er irgendwo einen Hügel hinab gepurzelt war – zu zutrauen waren ihm durchaus beide Aktionen. Sein Schädel schwirrte, als wären in ihm tausend Bienen, die emsig zurück in ihren Bau wollten um ihre Arbeit zu erledigen. Nur leider schien da keine Arbeit für sie zu sein, denn er hatte nur einen Wolfsschädel und das war bekanntlicher weise kein Bienenbau. Nannte man das überhaupt Bau? Er schüttelte das weiße Fellkleid, ehe er langsam anfing seine Beine zu strecken um sich kurzum daraufhin auch auf zu richten. Wie lang war er hier gewesen? Wie lang hatte er geruht? Wo war hier? Seine bernsteinernen Iriden wanderten über den Platz, nahmen verschiedene Regungen war und doch war beinahe nichts in seinem Schädel. Auch seine Nase, eigentlich – so meinte er zu wissen – eine sehr zuverlässige Sache – konnte verschiedene Düfte ausmachen, aber nicht wirklich etwas zu ordnen. Er kniff die Stirn zusammen und lief los. Es machte doch sowieso keinen Sinn hier zu bleiben. Antworten gab es nur, wenn man sich in Bewegung setzte und Fragen hatte er genug.

Er lief. Er wusste nicht wie lange und sein Fang war mittlerweile doch etwas trocken geworden. Irgendetwas hatte ihn dazu animiert noch schneller zu laufen. Was das jedoch war, war ihm fremd. Seine Nase fing weiterhin verschiedene Düfte ein. Lavendel? Tannenduft? War es Harz? Wobei er das minzenartige beinahe am stärksten wahr nahm. Er schnaubte unter dem Laufen. Nein, er wusste nicht ob er die Düfte mochte oder nicht – zumindest war das im Moment nichts was seinen Geist beschäftigte. Denn siehe da! Etwas Unerwartetes geschah. Die Erde bebte und sein Körper zitterte für einen Augenblick wie Espenlaub. Sein Nackenfell sträubte sich, bildete einen Kranz um seinen Hals herum und für einen kurzen Moment blieb er stehen. Sei nicht dumm… wenn du jetzt stehen bleibst, verlierst du dich…“

Von weitem jedoch konnte er nun Gestalten erkennen. Wohl zwei Fähen und ein Jungspund. Zwei hellere Zeitgenossen und eine dunkle. Vielleicht wussten sie Antworten auf seine Fragen? Jedoch war etwas anderes im Augenblick wichtiger, denn das Bildnis dass sich ihm bot – hauptsächlich der Jungspund – ließ ihn kurz schmunzeln. Keine Zeit für so etwas? In seinen Augen eine dumme Aussage, denn selbst in der Finsternis sollte man Licht sehen können.

“…junger Freund, welch heldenhafte Darbietung, aber komm auf die Pfoten. Die Erde ist heute nicht unser Freund…“,

rief er dem Halbstarken zu, nickte dann den Fähen zur Begrüßung zu und drosselte kurz seine Geschwindigkeit. Zusammen war man stärker, sagte man? Ob die Fähen und der Jüngling an seiner Anwesenheit interessiert waren? Schließlich fackelte er nicht sehr lange, fragte auch schon geradewegs:

“Habt ihr beide Ortswissen?“







tell me maybe you were right
what will it take, to rip the heart from your hate
But I've been silent for far too long


12.12.2017 17:25 E-MAIL

You know nothing


Nahira



Name
Nahira
Alter
5 Jahre
Geschlecht
Fähe
Angst
Ansehen verlieren
Geruch
Heidelbeere
Groesse
75cm



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See | Richtung Rha & Rêva



Der Entschluss der hellen war also gefasst.

“Wer sagt denn, dass dieser Schatten, dies hier alles macht? Nichts ist richtig und nichts ist falsch hier. Ich möchte wissen, was los ist, mit meinen... unseren Erinnerungen. Bislang ist dieser Schatten das einzige, was uns vielleicht weiter Helfen kann.“

Ihre Stimme war sanft aber bestimmt. Alles in ihr hasste es, sich gegen ihre Artgenossen zu wenden. Lieber wäre sie inmitten allen und würde jedem etwas Fröhliches erzählen, aber was? Sie hatte nichts mehr im Kopf. Mit der jungen Wölfin spielen, die sich so stark an die andere drückte. Ihr die Angst nehmen – obgleich Nahira selber Angst vor dieser Situation hatte. Aber gleichsam wie das Gefühl auch kam, so wusste Nahira, dass keiner der Wölfe dort oben auch noch ein funken von Hoffnung hatte. Sie waren alle irgendwie… ja wie? Abweisend? Verängstigt? Gar Kritisch allem gegenüber? Woher sie die Wörter kannte, wusste die braune nicht.

Nahira blickte in das Gesicht der Wölfin und noch bevor diese sich abwand, nickte die Braune und schloss leicht die Augen. In Ordnung! sie akzeptierte die starre und bindende Meinung der anscheinenden Anführer-Persönlichkeit.

“Wenn es sicher ist, werde ich es euch wissen lassen!“ sie blickte zu den beiden anderen Wölfinnen hin und wedelte einige Male starke mit der Rute, sodass ihr ganzer Hintern wackelte, dann aber trat sie los.

Ihre fahlen Seelenspiegel glitten nach vorne, auf den Schatten. Ob sie diesem Ding trauen konnte? Sie musste, denn sie würde nicht dort am Uferrand verharren und hoffen, dass die Risse des Waldes sie nicht verschlucken würden.
Aber was wenn dieser Schatten etwas Schlimmes ist?
Und was wenn nicht?
Wenn all ihre Vergangenheit in diesem Ding war?
Wenn die Lösung des Rätselt dort war, bei diesem etwas?

Natürlich konnte Nahira verstehen, dass die Fähe für die Sicherheit ihrer mitreisenden Sorgte. Dass sie lieber dort blieb, als hier zwischen den Säulen voll Wasser. Langsam glitt ihr Blick hinab zu den beiden Wölfen vor ihr. Hin und her glitt die Rute zwischen ihren Läufen und ein kurzes Wuffen und Winseln drang aus ihrer Kehle nach vorne, in der Hoffnung, dass sie es hören würden und bestätigen konnten, das keine Gefahr ausging. In diesem Moment dachte sie noch was für ein Quatsch das eigentlich ist. Gefährlich konnte es nur werden, wenn die Wasserwände begannen, sich zusammen zu drücken.
Dann müsste sie schwimmen.
Konnte sie Schwimmen?
Ging das dann überhaupt?
Mit jedem Schritt nach vorne, raste ihr Herz weiter. Dass es nicht in Panik daher stolperte verdankte sie nur der Tatsache, dass die restlichen Wölfe hinter ihr am Ufer waren und blieben. Sie konnte dort nicht weg. Ergo, würden sie ihr folgen, wenn sie wussten dass es sicher war - oder vielleicht helfen, sollte sie tatsächlich nicht schwimmen können und das Wasser wieder sich schließen würde.

Gerne hätte Nahira nun Hroca an ihrer Seite. Dieser Gedanke kam so plötzlich, dass sie der Scham ducken lies.
Sie kannte diese Wölfe dort hinten gerade mal wie lange? Trotzdem drangen die Gedanken daran das ‚Rudel‘ zu beschützen immer tiefer in ihren Geist. Wenn keiner dazu bereit war, sich dem Rätsel zu stellen, musste sie es machen. Natürlich half es, dass sie so neugierig war auch wenn dies hier nun wirklich nicht zu dem zählte, was sie so gerne machen wollen würde. Aber einer musste diesen ersten Schritt machen und ehe sie dort weiter zeterten und stritten, nahm sie eben die Pfoten ins Gebiss und stellte sich hinter die beiden anderen im See.

Ihr kam bei den Wölfen hinter ihr nichts Böses in den Sinn, sie nahm jeden so, wie er war ob die Braunmalierte es wollte oder nicht.
Um den kleinen dunklen tat es ihr besonders leid, er hielt sie vermutlich für jemanden, der ihm den Papa weggenommen hat. Aber Nahira hatte sich bereits in den Kopf gesetzt, später mit ihm zu spielen – sofern er es wollte und sofern sie das hier alles überstehen würden!
Und auch die kleine neue ‚Flieder‘ wollte Nahira näher kennen lernen. Ihre Beschützerin die nach Moos roch ebenfalls.
Ob sie wusste, dass Asche und Regen sie auf den Wolfsrücken nahmen?
Wenn schien es der Heidelbeere egal zu sein, denn sie ignorierte weitestgehend einige Kommentare oder Andeutungen. Frustration klang schnell ab und auch dass jemand sie nicht leiden konnte ging schnell an ihr vorbei. Einzig und allein, dass Nahira von allen missachtet wird, dieser Gedanke gefiel ihr absolut nicht. Machte ihr angst und bang. Aber das wird nicht passieren.

Langsam kam sie den beiden Wölfen im See näher und somit auch diesem Schatten. Atemberaubend.
Die Strecke war schon noch ein gutes Stück, aber immerhin hatte sie bereits die hälfte überbrückt. Zwischen der kleinen Gruppe am Seeufer und den beiden vor ihr. Matschend und schlammig - irgendwie so komisch - fühlte es sich an ihren Pfoten an. Gerüche zwangen die Fähe nicht stark ein zu atmen, denn es stank so sehr nach Algen, Fisch und Schlicke.





19.12.2017 08:02 E-MAIL

You know nothing


Rha



Name
Rha
Alter
Schätzungsweise 3 Jahre
Geschlecht
Rüde
Angst
Mondlose Nächte
Geruch
Zitronengras
Groesse
87cm



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See | Rêva & (Nahira)



Rha war ein nüchterner Wolf. Er wusste es instinktiv und auch wenn ihm jegliche Hintergründe darüber fehlten, wieso dies so war, so erkannte er doch sein inneres Wesen. Er wusste, dass diese nüchterne Ruhe jetzt sein größter Trumpf war. Denn er brauchte sie, vielleicht hing sein Leben davon ab. Und nicht nur seines, sondern auch dies aller anderen. Die Schwarze an seiner Seite schien von Wachsamkeit und Ruhe wenig zu halten. Sie schritt beinahe schon gedankenlos voran, so als gäbe es nichts zu verlieren. Wie gerne hätte er geglaubt, dass dem auch wirklich so war. Das sie einfach nur mehr wusste als er und in dieser Situation nichts von der Gefahr lag, die er verspürte. Doch sie hatte ihm ja bestätigt, dass sie genauso wenig wusste, wie er selbst. Und dieser Umstand verwandelte ihr furchtloses Auftreten einfach nur in Ignoranz. Aus seinen giftig grünen Augen hielt er sie um Blick, während sie näher an die Wasserwand trat und beinahe schon fasziniert darauf starrte. Rha zog die Stirn kraus und unterdrückte den Impuls eines verständnislosen Kopfschüttelns. Was war nur verkehrt hier? Mit dem Land? Mit den Wölfen? Seine eigenen Pfoten trugen ihn umsichtig voran, immer weiter auf die Gestalt zu, die nun immer größer wurde. Er konnte ihre Stimme im Wasser hören, auch wenn er keinerlei Bewegung erkennen konnte, so wusste er doch, dass sie es war. Hätte er es zugelassen, so wäre ihm nun sicherlich die Angst den Nacken hinauf gekrochen.

Ein leises, warnendes Knurren war alles, was er von sich gab, während sich seine Haltung automatisch straffte, je näher sie der Schattengestalt kamen. “Schön, dass dir offensichtlich nichts die gute Laune verderben kann.“ Schnaufte er fast ein wenig säuerlich, auf den morbiden Gesang der dunklen Fähe hin. War er sich wirklich sicher, dass die Schattengestalt hier das einzige Gruselige war? Ganz eindeutig war mit der Dunklen mit dem Zimtgeruch auch nicht alles richtig.
Ein plötzlicher Geruch, drang von hinten an seine Nase heran und ließ den Wildfarbenen innehalten. Zwischen all den wässrigen Gerüchen nach Algen, Moder und Fisch, konnte er ganz eindeutig einen süßlicheren Duft wahrnehmen. Rha drehte den Kopf und erkannte eine weitere Gestalt, die sich ihren Weg den breiten Pfad zwischen den Wasserwänden hindurch wagte. Seine Augen schmälerten sich, doch auf die Entfernung konnte er nicht erkennen, um wen es sich handelte, doch der Geruch kam ihm nicht vertraut vor und auch der Pelz war nicht dunkel genug. Also nicht Melba. Der Bunte wusste nicht, ob er darüber erleichtert oder betrübt sein sollte. “Lass uns kurz warten.“ meinte er zu seiner Begleiterin. Er wusste nicht genau wieso, doch dieser Gestalt mit einem weiteren Wolf gegenüber zu treten, kam ihm ganz einfach nicht als die dümmste Idee vor.





Your head's a hurricane, it moves in waves
A perfect storm that keeps you wide awake

27.12.2017 10:34 E-MAIL

You know nothing


Die Herrin



Name
Die Herrin
Alter
Unendlich
Angst
Keine
Geruch
Furcht
Groesse
Unendlich



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Spielleitung für Hekate & Avân & Calean



Es befanden sich noch immer Wölfe im Wald. Das gefiel ihr nicht. Es gefiel ihr ganz und gar nicht. Und jetzt hatten sich diese dummen Geschöpfe auch noch in den Sumpf verirrt. Waren die denn wirklich zu dumm um geradeaus zu rennen? Was für Paradebeispiele an Hohlköpfen hatte sie sich nur da geangelt! Verstimmt blitzte es in den schimmernden Iriden der Gestalt auf. Was sah sie da nur. Diese Weiße, die so fasziniert auf irgendetwas im Sumpf zusteuerte. Die Herrin stieß ein stummes Knurren aus und ließ ihre Wut zu einer pulsierenden Sphäre, genau vor der alten Weißen heranwachsen. Dummer, dummer Wolf. Mit einem unsichtbaren Lächeln, ließ sie die Energiesphäre explodieren. Sie würde keinen tödlichen Schaden anrichten, doch sie sorgte dafür, dass die weiße Wölfin von ihren Pfoten nach hinten gerissen wurde, genau in die hünenhafte Gestalt ihres schwarzen Begleiters hinein. Gleichzeitig riss die Energie einen Pfad in das Dickicht, einen Weg, dem diese Wölfe verdammt noch mal zu folgen hatten! Bevor sie ernsthaft die Geduld verlor!





————————————————» «————————————————
Want to play a game?
——————— better keep your mind clear ———————


27.12.2017 10:53 E-MAIL

You know nothing


Avan



Name
Avan Narvik
Alter
6 Jahre
Geschlecht
Rüde
Angst
Wahnsinn
Geruch
Kiefernholz
Groesse
89 Zentimeter



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Wald / Sumpf | erst Hekate, dann Caelan



Sorgsam sah er die Weiße an und winselte leise. Was war denn nur mit ihr los? Nur das Säuseln in seinen Ohren ließ ihn plötzlich aufhorchen und sich umsehen. Da war eine Stimme gewesen! Er hatte sie doch ganz genau gehört.. als ob sie ihn locken würde.. oder bildete er sich das ein? Leichte Angst stieg in ihm auf.. Er war irgendwo im Nirgendwo.. die Erde riss, die fremde Fähe verhielt sich seltsam und jetzt hörte er eine Stimme. Leicht zitterten seine Läufe.. Ich will nicht wahnsinnig werden.. dachte sich der Rüde und zuckte regelrecht zusammen, als er eine weitere Stimme vernahm. Diese jedoch klang.. realer. Körperlich und nicht so.. wirr und unnatürlich weit weg wie die zuvor. Aber vor allem, klang sie nach einem anderen Wolf. "Hallo?" rief er zurück und ließ dafür kurz die Weiße aus den Augen. Vielleicht konnte der Fremde ihm ja helfen? Dann, aus dem Nichts, hörte er, wie die Fähe neben ihm sich bewegte und noch während sein Kopf herumschoss flog ihr kleinerer Körper in ihn und ließ ihn einige Schritte stolpern und erschreckt aufjaulen.

Was war hier los? Unweit von ihnen bildete sich ein Pfad und Avan riss die silbernen Augen weit auf. Verdammt... er war zwar kein Feigling, aber das hier war ihm schlichtweg eine Nummer zu groß. Unsicher sah er zu der Weißen, die jedoch noch immer nicht richtig wach zu sein schien. "Ich hole Hilfe.." sprach er wohl eher, um sich selbst zu beruhigen und setzte sich dann in Bewegung. Seine Schritte wurden schneller, bis er schließlich lief. Er folgte dem Pfad und sah sich nervös um. Mittlerweile erwartete der Schwarzpelz, dass ihm irgendetwas bizarres widerfuhr. Stattdessen jedoch, rannte er völlig unachtsam durch das Unterholz und bemerkte nicht, dass er direkt auf den fremden Rüden zusteuerte. Ein lautes UFF! wurde aus seinen Lungen gedrückt, als er in den weichen Pelz des Braunen rannte und wenig später im Dreck. Verwirrt sah sich Avan um und entdeckte schließlich den Fremden, den er soeben umgerissen hatte. "Entschuldigung..", japste er sogleich und richtete sich hechelnd wieder auf.

"Ich.. ich weiß nicht was hier los ist.." Der Geruch von Rauch stieg ihm in die Nase und ließ Avan sogleich wieder unruhig werden... bis er schließlich realisierte, dass es der Rüde war, der danach roch. "Ist ein Feuer ausgebrochen?", fragte er den Anderen. Wer wusste schon, was dieser seltsame Welt alles beherbergte. Es würde ihn nicht wundern, wenn alles um sie herum plötzlich lichterloh in Flammen stünden würde. Mit einem Zucken der Ohren erinnerte Avan sich daran, warum er überhaupt losgelaufen war. "Ich war mit einer Fähe dort hinten im Sumpf.. sie begann plötzlich weiter hinein zu laufen.. und ließ sich nicht mehr abbringen. Ich weiß nicht was ich machen soll... Kommst du von einem Rudel?" So viele Fragen, so verwirrte Gedanken. Avan wusste nicht womit er anfangen sollte, wie er seinen Kopf ordnen konnte, um wieder vernünftige Entscheidungen treffen zu können. "Hast du.... hast du auch diese Stimme gehört?"





Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Avan am 06.01.2018 15:01.

06.01.2018 15:00 E-MAIL

You know nothing


Calean



Name
Calean
Alter
fünf Jahre
Geschlecht
männlich
Angst
Verlust
Geruch
Rauch
Groesse
84 cm



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Wald / Sumpf - Hekate & Avan



Alles, was Calean wahrnahm war ein Gewirr aus Pfoten, Pelzen und Stimmen. Noch bevor er seine Beine überhaupt zur Ruhe gebracht hatte, an Entspannung war gar nicht zu denken und auch blieb keine Zeit den anderen Fremden richtig zu bemerken, lediglich das dunkle Fell stach in seine Augen, gab es einen lauten Knall, gefolgt von einem hellen Aufschrei. Erschrocken und trotz einiger Entfernung zu den Beiden, wich der Goldene zurück, versuchte das gerade Geschehene zu verstehen, das Gewirr aus Fragen in seinem Kopf zu lösen. Doch dazu blieb keine Zeit. Ein Gefühl legte sich um sein Herz, als er die Weiße gegen den Dunklen fliegen sah. War es Mitgefühl? Sorge? Er konnte es nicht zuordnen. Das Chaos in seinen Gedanken übertrug sich nun auch noch auf sein Umfeld. „Mist“, fluchte Calean leise. Heute war echt ein guter Tag zum Fluchen. Mist, Mist, Mist. Als der Dunkle dann auch noch wortwörtlich in ihn hereinlief, er schien ihn wohl noch nicht bemerkt zu haben, befand sich seine Laune endgültig im unterirdischen Bereich. „Ich habe euch schon gesehen“, unterbrach er den Rüden knapp und machte sich so gleich schnellen Schrittes auf zu der Fähe. Der Sumpf war kühl und während Calean rannte, flog der ganze Dreck hoch. Der Schlamm klebte unangenehm an seinem Fell und hinterließ ein Muster aus brauner Pampe auf seinem Körper. Es war ihm egal. Während er lief, drehte er sich zu dem Fremden um. „Heh, heb dir die Fragen für später auf. Na los!“ Mitten im Sumpf lag die Fähe und rührte sich nicht. Ihr weißes Fell hob sich stark von der dunklen Brühe ab. Zuerst stupste er sie sanft mit seiner Schnauze an, dann immer grober. „Hey, Weißling. Komm schon.“ Und doch keine Reaktion. Sie verblieb in ihrem Schlaf und es schien, als würde niemand sie wecken können. Überall knallten kleine Energieblitze in die Erde und erloschen dann wieder. Es war so laut, dass Caleans Ohren brannten. Ungern würde er von einem dieser Dinger gebraten werden. Aber er konnte die Fähe hier auch nicht zurück lassen. Er mag sich nicht daran erinnern können, was für ein Wolf er früher gewesen ist, aber sein Gefühl sagte ihm, dass es keiner war, der jemanden zum Sterben zurück ließ. Also umschloss er den Nacken der Weißen fest mit seinem Maul und bedeutete dem Rüden mit einem kurzen Blick, es ihm gleich zu tun. Zu zweit würden sie es hier hinaus schaffen. Alle Drei. Vielleicht.





15.01.2018 13:52 E-MAIL

You know nothing


Nahira



Name
Nahira
Alter
5 Jahre
Geschlecht
Fähe
Angst
Ansehen verlieren
Geruch
Heidelbeere
Groesse
75cm



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See | Rha & Rêva



Gefühle waren schon merkwürdig. So wie dieses Geschehen. Vielleicht wachte sie auch bald einfach auf und merkte dann, es war nur ein Traum? Aber für einen Traum schien doch hier alles zu Real zu sein. Dann ist es so! dachte sie sich und setze eine Pfote vor die andere.
Der Hellere von beiden blieb stehen und schien auf sie zu warten. Leicht geduckt, mit hängender aber freundlich pendelnder Rute trat sie die letzten Meter an. Nun war sie so weit vom Ufer weg, dass sie die anderen nicht mehr hörte, nur das Rauschen und plätschern der Wasserwände links und rechts von ihr.
Instinktiv leckte sich Nahira über die eigenen Lefzen und legte den Blick auf die Pfoten des anderen. Nun roch sie, fein unter dem anderen Gestank heraus, dass vor ihr ein Rüde und eine Fähe standen. Grau und hell der Rüde, dunkel und schwarz die Fähe.
Mehr aber war nicht aus zu machen.

“Danke das ihr gewartet habt.“ nickte sie zu dem Rüden als nur noch 3 Wolfslängen Entfernung zwischen ihnen lagen. Ihre Stimme war freundlich, sie blickte auf die Brust des einen und dann der anderen. Schließlich hob sich der Blick auf diesen Schatten, der zwar noch etwas vor ihnen lag aber größer und deutlicher schien. Wenn es ging, fuhr die Rute noch ein Stück näher zwischen die Hinterläufe. “Wow!“ hauchte sie ehrfürchtig und hoffte inständig, gerade das richtige zu machen.

“Die anderen wollen nicht mit, sie haben Angst vor dem Schatten. Sie denken, dass dieser verantwortlich ist für all das hier, zusammenbrechende Wälder, Wasserwände und Erinnerungsstehlungen.“ war sie aufgeregt? Ihre Stimme zitterte leicht und schien dem Wasser in seiner Form nachzukommen denn die Wörter plätscherten nur aus ihrem Fang heraus. Unsicher drehte sie die Ohren und blickte die beiden anderen abwechselnd an.

“Wie nah wollt ihr ran?“ fragte sie schließlich nach einer kurzen Pause. Keine Vorstellung, kein ‚wie geht’s‘… vielleicht war es hier auch einfach nicht der richtige Ort, um lange Gespräche zu führen. Erst wollte sie schauen, ob der Schatten wirklich böse war oder doch nur Hilfe brauchte.
Nahira hätte zwar auch gerne die Sicherheit gehabt, die diese beiden Wölfe boten, denn sie waren die ersten hier, aber wenn keiner von den anderen daran dachte, dass ganz eventuell bei dem Schatten auch antworten liegen könnten – denn mal ehrlich, warum nicht? Wenn schon Wälder zerbarsten und Stimmen einen leiteten sowie Wasser sich teilte, warum dann keine Schatten die einem helfen konnten? – musste Sie eben doch einspringen und voran gehen. Es widersprach ein wenig ihrer inneren Stimme, aber nun war sie hier.

Um die kleine Gruppe nicht lange aufzuhalten, ging die Braune einfach weiter, nach dem sie kurz verweilte um eben die paar Wörter aus zu tauschen. Das Wispern in ihrem Kopf hatte nach ihrem Geheule wieder zu einer Grund-Normalität entwickelt, welche man gut übergehen konnte. Unsicher machte sie einen Schritt vor den anderen und war darauf bedacht, sowohl den Rüden als auch die Fähe nicht zu überholen, denn sie wusste nichts von ihnen und wollte nicht mit dem Kopf voran in ein Baum rennen, sodass sie nun stockte und wartete ob die beiden zwischen dem Wasser nun doch Wurzeln schlagen wollten oder mit ihr kamen. Eigentlich hatte sie geplant mit ihnen zu gehen, die Führung überließ Nahira gerne der Fähe oder dem Rüden. Ein leichtes warmes Lächeln stand in ihren fahlen Augen und auf den leicht zurück gewinkelten Lefzen.


mit bitte von Rêva übersprungen zu werden





16.01.2018 08:57 E-MAIL
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